Geschichte des Vereins

Der heutige TKV wurde am 27. August 1992 in Rheinsberg gegründet, damals unter dem Namen Karate-Do Rheinsberg e.V.  Die Gründungsmitglieder waren Tobias Pfahl, Falk Knudsen, Ulli Giese, Karen Pfahl, Ulf Schrader, Astrid Knudsen und Peter Sahm. Sie wollen vor allem Shotokan-Karate trainieren.

In den ersten Jahren arbeitete der Karate-Do Rheinsberg eng mit dem Judoverein Kempo in Neuruppin zusammen. Zum Beispiel organisierten beide Vereine gemeinsame Lehrgänge für ihre Mitglieder.

Anfang März 1993 fand in Rheinsberg der erste gemeinsame Kurs für die Rheinsberger Karateka und die Kindergruppe des Kempo e.V. statt. Geleitet wurde er von Landestrainer Jörg Kohl (2. Dan). Im September gründete sich die Karate-Abteilung des Karate-Do in der Sportschule Lindow.

1995 entstand unter dem Dach des Karate-Do eine erste Karategruppe in Neuruppin. Probleme im Kempo e.V. führten dazu, dass dessen Vereinschef Falk Knudsen den Verein verließ. Viele Mitglieder des Vereins Kempo haben sich damals entschlossen, ihrem Trainer zu folgen und wie Falk Knudsen zu wechseln. Der Karate-Do Rheinsberg gab sich eine neuen Namen: Ab sofort hieß er Turn- und Kampfsportverein Ruppin e.V., kurz  TKV.

In den kommenden Monaten warb der TKV immer wieder mit öffentlichen Vorführungen bei diversen Veranstaltungen für sich, unter anderem im Heimattierpark Kunsterspring.

Zwei Jahre später, im Juni 1997, bekam der Verein eine zweite
Abteilung: Jiu Jitsu. Leiter wurde Roger Schippers. Im Dezember entstand die Abteilung Tauchen, die „Sharkys", mit Ingsen van Knudsen an der Spitze.

Im Februar 1998 besuchte der Kata-Weltmeister und JKA-Instructor Sensei Takenori Imura den TKV und leitet ein Training. Im Juni des selben Jahre gab es schon wieder Zuwachs: eine Abteilung Streethockey wurde gegründet, geleitet von Falko Heßler.

Als im September 1998 das Sportcenter in der Neuruppiner Trenckmannstraße eröffnet, zieht der Verein dorthin um und mietet das „Doraku-Dojo“ für das Training im Karate und Jiu Jitsu.

Die Taucher zogen 2001 in einen neuen Vereinsraum an der Neuruppiner Kommissionsstraße. Außerdem stellte der TKV Tobias Pfahl fest an – als Trainer und Geschäftsführer.

Im Oktober 2004 entstand die Aikido-Abteilung des TKV unter der Leitung von Dirk Becker. Auch die Aikidoka trainieren im Sportcenter, bis sie 2011 in Wuthenow ihr eigenes Sakura-Dojo eröffnen.

Die jüngste im Verein war die Abteilung Klettern. Sie wurde im März 2006 gegründet und konnte bereits im Juni ihr eigenes Kletterzentrum eröffnen: die „Wichmannleiter" im umgebauten ehemaligen Wasserturm von Neuruppin an der Puschkinstraße. Die Kletterer waren mehr als zehn Jahre lang im TKV so erfolgreich, dass sie sich schließlich entschlossen, 2018 eine eigene Sektion des Deutschen Alpenvereins zu gründen, um sich noch intensiver mit dem Klettersport auseinandersetzen zu können.