Juli Prüfung Jiu-Jitsu

Großer Tag für den Nachwuchs: Erste Jiu-Jitsu-Gürtelprüfung erfolgreich gemeistert

Neuruppin, Anfang Juli – Große Aufregung und noch größere Konzentration herrschten auf der Matte, als sich Anfang Juli fünf junge Nachwuchssportler ihrer allerersten Gürtelprüfung im Jiu-Jitsu stellten. Nach monatelangem, intensivem Training wollten die Kinder endlich beweisen, dass sie bereit für den nächsten Schülergrad (Kyu) sind.
Von der Theorie bis zum Randori
Die Prüfung verlangte den jungen Talenten einiges ab. Vor den strengen Augen der Prüfer und den sichtlich nervösen Eltern auf den Zuschauerrängen zeigten die Kinder zunächst die gelernten Grundtechniken der „sanften Kunst“ – von der richtigen Fallschule über erste Hebel bis hin zu effektiven Abwehrtechniken.
Genauso wichtig wie die Praxis ist im Jiu-Jitsu das theoretische Wissen. Im Theorieteil bewiesen die Prüflinge, dass sie die japanischen Begriffe und die wichtigen Werte wie Respekt und Disziplin bereits verinnerlicht haben. Beim darauffolgenden Randori – dem sportlichen Übungskampf in freier Anwendung – zeigten die Fünf schließlich vollen Einsatz und bewiesen, wie gut sie Angriffe bereits kontrolliert abwehren können.
Eine Überraschung zum Schluss: Ordnung muss sein
Das absolute Highlight hoben sich die Kinder jedoch für das Ende auf. Zum großen Erstaunen der anwesenden Eltern demonstrierten die Nachwuchskämpfer, dass Jiu-Jitsu auch abseits der Matte die Selbstständigkeit fördert: Diszipliniert und fehlerfrei legten sie ihren Jiu-Jitsu-Anzug (Gi) eigenständig zusammen. Diese ordentliche Leistung sorgte bei den Eltern für begeisterten Applaus und staunende Gesichter.
Am Ende gab es nur strahlende Augen: Alle fünf Kinder bestanden die Prüfung mit Bravour und durften stolz ihren neuen Gürtel entgegennehmen.

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