19.06.-21.06.2026 Erlebniswochenende Prebelow

Auf Entdeckertour!

Das geheime Leben der Slawen vor 1000 Jahren – Ein Reisebericht

Prebelow, Juni 2026. Es war einmal… Halt, nein! Das ist keine langweilige Märchenstunde, sondern ein echter Kampfsport-Einsatz! In der Zeit vom 19.06 bis 21.06.2026 hieß es für 29 furchtlose Kinder aus den Abteilungen Karate und Aikido: Sachen packen, WLAN-Passwörter vergessen und ab in die Wildnis nach Prebelow. Dort wurden sie bereits von ihren Meister-Betreuern Kerstin, Angelika, Ulrike, Stefan, Basti, Henry, Steffen und Andre erwartet. Das alljährliche Erlebniswochenende in der Jugendherberge Prebelow konnte losgehen!

Freitagabend: Der Schock – Leben ohne YouTube?!

Kaum angekommen, gab es erst einmal eine Zeitreise im Schnelldurchlauf. Betreuerin Angelika hielt einen spannenden Vortrag und beamte alle 1000 Jahre zurück in die Vergangenheit. Die Kids staunten nicht schlecht: Das heutige Brandenburg bestand damals fast nur aus gruseligen Mooren, wilden Flüssen und riesigen dunklen Wäldern.

Und das Schlimmste? Es gab absolut KEINEN Strom, KEIN Internet und KEINEN Supermarkt um die Ecke für spontane Gummitier-Käufe! Wie zur Hölle haben die Menschen das überlebt? Wo wohnten sie? Was kam auf den Teller? Und wie bauten sie ihre Hütten, ohne YouTube-Tutorials? Die Neugier war geweckt!

Stichwort – dunkle Wälder: Einen kleinen Einblick dazu gab es bei einer anschließenden Nachtwanderung.

Samstag: Einfall der Karate- und Aikido-Horden in Neustrelitz

Nach einem kräftigen Frühstück, um die müden Krieger-Muskeln zu aktivieren, rollte der Expeditions-Bus in Richtung Neustrelitz. Das Ziel: Eine echte, lebendige Slawensiedlung! Kaum durch das Tor geschlüpft, krachten auch schon die Schwerter aufeinander. Schwertkämpfer zeigten, wie man sich damals Respekt verschaffte.

Danach wurden die alten Holzhäuser inspiziert und die Kids durften selbst Hand anlegen. Beim historischen Handwerk wurde gehämmert, geformt und ausprobiert – und alle stellten fest: Die Slawen waren echte Heimwerker-Profis!

Das unanfechtbare Tagesfazit: Eine absolut erlebnisreiche Tour voller Action und mega spannenden Eindrücken!

Grillen, Chillen und Stockbrot-Magie

Zurück im eigenen Hauptquartier stand erst einmal eine hochoffizielle Abkühlung auf dem Plan: Badezeit im See! Die Wellen wurden im fliegenden Wechsel erobert. Und weil so viel Slawen-Action und Dauerschwimmen selbst den härtesten Kampfsportler-Magen in ein gähnendes schwarzes Loch verwandelt, kamen die beiden Grillmeister Stefan und Basti zum Einsatz. Mit absolutem Spitzen-Geschick wendeten sie Bratwürste und saftiges Fleisch auf dem Grill, bis auch das letzte Hungerknurren verstummt war.

Als die Dämmerung hereinbrach, wurde es richtig gemütlich. Zum Nachtisch gab es das absolute Highlight: Stockbrot am prasselnden Lagerfeuer! Während die Funken flogen, wurde gequatscht, gelacht und der Tag feierlich beendet. Viel zu schnell hieß es: Ab in die Federn!

Sonntag: Tschüss, ihr alten Slawen!

Am Sonntag ging das Abenteuer leider schon zu Ende. Beim Packen wurde wehmütig beschlossen: „Tschüss Slawen – wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!“ Alle sind sich einig: Ein neues Abenteuer wartet bestimmt schon auf uns.

Ein großes Dankeschön geht an die unermüdlichen Betreuer für ihren Einsatz und ein ganz besonders herzlicher, extra-lauter Applaus geht an Kerstin für die fantastische Organisation dieses unvergesslichen Wochenendes!

Ihr seid spitze!

Bericht: Falk Knudsen Abteilungsleiter Karate

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